Besuchende und Passierende werden durch die eigene Existenz und Bewegung im urbanen Raum – durch das Vorbeigehen – zu einem hörbaren, akustischen Teil der Komposition, auf die die Performerin reagiert. Wer den Ort durchquert, hinterlässt eine hörbare Spur und wird Teil der Gegenwart des Baudenkmals.
Mit der Veranstaltungsreihe MONUMENTE bespielt die Kunsthalle Trier temporär UNESCO-Welterbebauten in und um Trier. In vier künstlerischen Interventionen vom 13. September bis 25. Oktober 2026 werden die Kaiserthermen, die Igeler Säule und die Porta Nigra visuell, auditiv und interaktiv als historisch aufgeladener Handlungsraum und integraler Bestandteil der jeweiligen künstlerischen Arbeit neu erlebbar. Die Kunsthalle Trier dient dabei selbst als vierter Schauplatz, von dem aus die Interventionen im öffentlichen Raum ihren Ausgang nehmen.